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Lachszucht Wolftal

Lachszucht Wolftal

Lachszuchtstation des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V.

Der LFVBW ist der Träger des Programms zur Wiederansiedlung des Lachses in Baden Württemberg. Dabei wird er von der gemeinnützigen GmbH Wanderfische Baden-Württemberg (WFBW)  unterstützt. Die baden-württembergischen Gewässer des Lachsprogramms sind die Alb, Murg, Rench, Kinzig, Elz-Dreisam, Restrhein und die Wiese.

Im Juni 2010 hat der Landesfischereiverband Baden-Württemberg eine eigene Lachszucht bei Oberwolfach (Schwarzwald) in Betrieb genommen. Die wiederhergestellte ehemalige Teichanlage wird von Stephan Stäbler geleitet. Die jungen Lachse, die in der Lachszucht aufgezogen werden, werden schließlich in den Programmgewässern am Rhein zur Unterstützung des neuen Bestandsaufbaus besetzt.

In der Lachszucht Wolftal wird ein Elterntierstamm gehalten. Dieser besteht aus sogenannten Rückkehrern, also jungen Lachsen, die natürlicherweise den Rückweg vom Meer in den Rhein hinauf gefunden haben. Von diesem Elterntierstamm werden zur Eigewinnung der Rogen und die Milch abgestreift. Nach der Befruchtung werden die Eier auf Brutschränke oder -rinnen aufgelegt. Nach einigen Wochen schlüpfen die kleinen Lachse und werden bis zu einer Körperlänge von ungefähr 6 cm herangezogen. In dieser Größe haben die jungen Lachse eine gute Chance im vorgesehenen Besatzgewässer des Lachsprogramms zum Smolt heranzuwachsen. Der Smolt ist ein junger Lachs bei der ersten Reise ins Meer, also in die Nordsee. Nach einigen Jahren im Meer kehrt der Lachs zum Laichen wieder in den Rhein und seine Schwarzwaldbäche zurück.

Lageplan

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