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Aktuelle Informationen und Veranstaltungen der Gemeinde Oberwolfach.

Neukonzeptionierung des Rundwanderwegs Heimatwegle Kirche (20. November 2020)

Gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein hat die Gemeinde Oberwolfach den Rundwanderweg Heimatwegle Kirche neu aufgelegt. Rund 4,7 Kilometer Heimatgeschichte bietet der Weg durch den Ortsteil Kirche.

Warum heißt der Frohnbach so? Und wo ist die Stadt Hätt-ich-Brot? Auf dem Heimatwegle Kirche in Oberwolfach finden Sie die Antworten. Lassen Sie sich zu einer kleinen Rundwanderung von ungefähr zwei Stunden Dauer um den Ortsteil Kirche in Oberwolfach einladen. Die Wegführung erlaubt es mehrfach, die Wanderung abzukürzen und zum Ausgangspunkt oder zur Landstraße zurückzukehren. Unterwegs werden Informationstafeln über die Geschichte der Gemeinde und besondere Sehenswürdigkeiten informieren.

Den Flyer (8,6 MB) zum Heimatwegle Kirche gibt es in der Tourist-Info Oberwolfach. Die Daten zur Wanderroute finden Sie hier.

Arbeiten an der Erdenbrücke abgeschlossen (16. November 2020)

Am Montagvormittag wurde die Erdenbrücke für den Verkehr freigegeben. Bürgermeister Matthias Bauernfeind bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Handwerkern für die hervorragende Zusammenarbeit und vor allem bei den Anwohnern, für ihre Geduld und ihr Verständnis bei der Sanierung an der Erdenbrücke. Weiter danke er stellvertretend Marion Gentges MdL (CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg) für die Förderung durch das Land Baden-Württemberg.

Oberwolfacher Ortsschild (12. November 2020)

In Oberwolfach gibt es einen neuen Blickfang: Das Oberwolfacher Ortsschild strahlt nach seiner fachmännischen Restaurierung durch Alt-Gemeinderat Hermann Weiß in neuem Glanz. Zum Dank für seine geleistete ehrenamtliche Arbeit überreichte Bürgermeister Matthias Bauernfeind einen Geschenkkorb.

MiMa-Museum für Mineralien und Mathematik (30. Oktober 2020)

Aus gegebenem Anlass wird das MiMa-Museum für Mineralien und Mathematik ab Montag, den 2. November bis voraussichtlich Ende November geschlossen bleiben.

Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sind weiterhin für Sie da! (29. Oktober 2020)

Die Gemeindeverwaltung Oberwolfach ist weiterhin für den Publikumsverkehr geöffnet. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist jedoch die Vereinbarung eines Termins vor dem Besuch erforderlich.

Termine können telefonisch und per E-Mail vereinbart werden:
Tel.: 07834 83830
E-Mail: gemeinde@oberwolfach.de

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, die persönlichen Kontakte im Rathaus auf ihre Notwendigkeit zu prüfen und wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

LEADER Mittlerer Schwarzwald: Regionalbudget 2021 (26. Oktober 2020)

Ein Jahr Regionalbudget im Mittleren Schwarzwald und der Erfolg spricht für sich: rund 199.000 Euro an Fördermitteln konnten im Jahr 2020 für 17 Projekte gebunden werden, eine Punktlandung bei einem Mittelbudget von 200.000 Euro. Dabei reichen die Vorhaben von vielfältigen Begegnungsstätten für Jung bis Alt über Lebensmittelautomaten bis hin zu Viehanhängern oder E-Autos für die hausärztliche Versorgung. Die nächste Gelegenheit, sich um Fördermittel aus dem Regionalbudget zu bewerben, besteht nun für das Jahr 2021. Bis zum 11. Dezember 2020 könnenProjektträger wie Vereine, Privatpersonen, Kleinstunternehmen und Kommunen im Gebiet der LEADER-Kulisse Mittlerer Schwarzwald ihre Vorhaben in der LEADER-Geschäftsstelle in Schiltach einreichen. Die Auswahl erfolgt voraussichtlich im März 2021. Gefördert werden Kleinprojekte mit max. 20.000 Euro Nettokosten. Die Bagatellgrenze liegt bei 3.750 Euro Nettokosten, die Mindestfördersumme beträgt 3.000 Euro bei einem Fördersatz von 80%. Auch für das Jahr 2021 stehen insgesamt 200.000 Euro von Bund, Land und Region zur Verfügung. Es werden Ideen in den Bereichen Dorfentwicklung, Infrastruktur und Grundversorgung unterstützt. Die Vorhaben müssen den Zielen des Regionalen Entwicklungskonzeptes der Region Mittlerer Schwarzwald entsprechen. Die Auswahl erfolgt auf Basis von Auswahlkriterien (diese finden Sie auf unserer Homepage), die eigens für das Regionalbudget entwickelt wurden. Das Regionalbudget für Kleinprojekte ist ein zusätzlicher Fördertopf zur Stärkung des ländlichen Raums. Die Mittel für das Programm stammen aus der „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK)“ und kommen von Bund und Land, weitere Mittel steuert die Region bei. Die Projekte unterliegen dem Jährlichkeitsprinzip, d.h. sie müssen innerhalb eines Jahres umgesetzt, abgerechnet und ausbezahlt werden! Die Geschäftsstelle steht für Fragen zu den Anforderungen und Voraussetzungen zur Verfügung, eine frühzeitige Kontaktaufnahme wird ausdrücklich empfohlen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Förderung unter Vorbehalt der Mittelfreigabe der Landesbehörden steht.
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Ortenaukreis verfügt Sperrstunde ab 23 Uhr (26. Oktober 2020)

(Pressemitteilung 583/2020)
Grundlage: Weisung durch klarstellenden Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration vom 23. Oktober
 
Offenburg, 23. Oktober 2020 – Das Landesgesundheitsamt hat in seinem Fallzahlenbericht am gestrigen Donnerstagabend gemeldet, dass der Ortenaukreis erstmals den Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner (Inzidenz) innerhalb der letzten sieben Tage überschritten hat. Mit 240 gemeldeten Neuinfektionen liegt die 7-Tages-Inzidenz im Ortenaukreis nun bei „55,7“.
 
Wird die 50er-Grenze überschritten, ist das Landratsamt anstatt der Städte und Gemeinden direkt für einschränkende Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zuständig. So sieht es die Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz vor. Die entsprechende feststellende Bestätigung hat der Ortenaukreis am 23. Oktober um 13.16 Uhr durch das Landesgesundheitsamt erhalten.
 
Der Ortenaukreis hat bisher keinen Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, zusätzlich schärfere Regelungen gegenüber der neuen Corona-Verordnung des Landes anzuordnen. Wie der baden-württembergische Landkreistag, hatte der Ortenaukreis rechtliche Bedenken an den erweiterten Sperrstunden in Corona-Hotspots angemeldet, weil in der Vorgabe einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Berufsfreiheit gesehen wurde und Zweifel bestünden, ob diese Maßnahme rechtlich Bestand haben werde. Daher wurde das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg um einen klärenden Erlass gebeten, der heute Mittag den Landkreisen zugestellt wurde. Demnach haben die Landkreise mittels einer Allgemeinverfügung die Einführung einer Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe einschließlich eines generellen Außenabgabeverbotes von Alkohol im gesamten Kreisgebiet zu verfügen. Diese Weisung ist verbindlich und lässt keine Ermessensausübung durch die Landkreise zu.
 
Ferner werden die Landkreise angewiesen, die Besuchszahlen bei Messen so zu begrenzen, dass eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Besucher bezogen auf die zugängliche Ausstellungsfläche nicht unterschritten wird.
 
Die Allgemeinverfügung tritt am 24. Oktober unmittelbar in Kraft. Die Städte und Gemeinden wurden vorab informiert. Die Allgemeinverfügung wurde auch über die Webseite des Ortenaukreises veröffentlicht und ist unter www.ortenaukreis.de/Themen/Landkreis-Verwaltung/Öffentliche-Bekanntmachungen/Bekanntmachungen abrufbar. Die Allgemeinverfügung wird durch den Kreis aufgehoben sobald die epidemiologischen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
 
Nachfolgend die Allgemeinverfügung des Landratsamts im Wortlaut:
 
Allgemeinverfügung des Landratsamtes Ortenaukreis über infektionsschutzrechtliche Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2
 
Das Landratsamt des Ortenaukreises (im Folgenden: Landratsamt) erlässt auf Weisung des Ministeriums für Soziales und Integration vom 23.10.2020, Az. 51-1443.1 SARS-COV-2/6 die folgende Allgemeinverfügung für das gesamte Gebiet des Ortenaukreises:
 
1. Der Betrieb von Gaststätten im Sinne von § 1 des Gaststättengesetzes wird in der Zeit von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr des Folgetags untersagt. Für Betriebe mit gesondert festgelegter, längerer Sperrzeit bleibt die jeweilige Einzelfallregelung nach § 12 der Gaststättenverordnung unberührt. 
 
2. In Gaststätten und in gastgewerblichen Einrichtungen im Sinne von § 25 des Gaststättengesetzes dürfen in der Zeit von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr des Folgetags keine alkoholischen Getränke zum alsbaldigen Verzehr über die Straße abgegeben werden.
 
3. Bei Messen im Sinne der Corona-Verordnung Messen (CoronaVO Messen) ist durch den Veranstalter in Abweichung von § 2 Absatz 2 Sätze 1 und 2 CoronaVO Messen die Anzahl der tatsächlich gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besucher so zu begrenzen, dass eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Besucherin oder Besucher bezogen auf die für die Besucherinnen und Besucher zugängliche Ausstellungsfläche nicht unterschritten wird.
 
4. Ausnahmen von den Regelungen der Ziffern 1, 2 und 3 kann das Landratsamt aus wichtigem Grund im Einzelfall erteilen.
 
5. Für die Nichtbefolgung der der Ziffern 1, 2 und 3 dieser Verfügung wird die Anwendung von unmittelbarem Zwang angedroht.
 
6. Diese Allgemeinverfügung gilt ab Bekanntgabe. Sie wird durch das Landratsamt aufgehoben, sobald die 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern/innen im Ortenaukreis für mindestens 7 aufeinander folgende Tage unterschritten wird.
 
Diese Allgemeinverfügung gilt gemäß § 41 Abs. 4 S. 4 Landesverwaltungs-verfahrensgesetz (LVwVfG) am Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung als bekanntgegeben. Die Allgemeinverfügung mit der ausführlichen Begründung kann im Landratsamt Ortenaukreis, Zimmer 008, Okenstraße 29, 77652 Offenburg während der üblichen Öffnungszeiten sowie unter www.ortenaukreis.de/Themen/Landkreis-Verwaltung/Öffentliche-Bekanntmachungen/Bekanntmachungen eingesehen werden.
 
Rechtsgrundlagen:
 
•       §§ 28 Abs. 1 S. 2, 16 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
•       § 1 Abs. 6a der Verordnung des Sozialministeriums über die Zuständigkeiten nach dem IfSG (IfSGZustV)
•       §§ 49 ff. des Polizeigesetzes Baden-Württemberg (PolG)
•       § 20 der Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus des Landes Baden-Württemberg (CoronaVO BW)
•       § 35 Satz 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG)
 
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch beim Landratsamt Ortenaukreis, Badstraße 20, 77652 Offenburg erhoben werden.
 
Hinweise:
Widerspruch und Anfechtungsklage gegen diese Allgemeinverfügung haben gemäß § 28 Abs. 3 und § 16 Abs. 8 IfSG keine aufschiebende Wirkung.
 
Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung können nach § 73 Abs. 1a Nr. 6 und § 28 IfSG als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu fünfundzwanzigtausend Euro geahndet werden.
 
Begründung:
 
Nach § 28 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) trifft die zuständige Behörde nach Ermessen die notwendigen Schutzmaßnahmen, wenn Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt werden oder es sich ergibt, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.
Gemäß § 20 Absatz 1 der CoronaVO BW kann die zuständige Behörde weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen erlassen. 
Das Landratsamt ist gemäß § 1 Absatz 6a Satz 1 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) für Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten auf der Grundlage von § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 IfSG zuständig, da die 7-Tages-Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern im Ortenaukreis überschritten wurde.
 
Durch Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration vom 23.10.2020, Az. 51-1443.1 SARS-COV-2/6, wurde das Landratsamt angewiesen, die im Tenor genannten infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu verfügen.
 
Bei der durch das Corona Virus SARS-Cov-2 ausgelösten Lungenerkrankung COVID-19 handelt es sich um eine übertragbare Krankheit gemäß § 2 Nr. 3 IfSG, da das Virus als Krankheitserreger gemäß § 2 Nr. 1 IfSG vorwiegend durch Tröpfcheninfektion von einem Menschen auf den anderen Menschen übertragen wird.Um das Gesundheitssystem mit unter Umständen drastischen Folgen für Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf nicht zu überlasten und Menschen vor Gesundheits-schädigungen zu schützen, soll die Ausbreitung des Virus eingedämmt und die Ausbreitung des Infektionsgeschehens soweit wie möglich verlangsamt werden.
 
Im Gebiet des Ortenaukreises wurde mit einem Wert von 55,7 am 22.10.2020, 16 Uhr, die 7-Tages-Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern überschritten.
Die verfügten Beschränkungen sind laut Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration vom 23.10.2020, Az. 51-1443.1 SARS-COV-2/6, auch verhältnismäßig.
Es wird zwar das Grundrecht aus Art. 14 GG am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb der Gewerbetreibenden und auch das Grundrecht auf allgemeine Handlungsfreiheit aus Art. 2 Abs. 1 GG privater Personen eingeschränkt.
Jedoch ist ausschlaggebend, dass die betroffenen Grundrechte in der Abwägung der gefährdeten Schutzgüter der öffentlichen Gesundheit bzw. der konkurrierenden Grundrechte Dritter auf körperliche Unversehrtheit und Leben zurückstehen müssen. Die Freiheit, auch zwischen 23 und 6 Uhr gastronomische Angebote zu nutzen und daraus generierte gewerbliche Einnahmen sowie die Veranstaltung von Messen sind zwar gewichtige Interessen, aber keinesfalls ein unbeschränkbares Recht der betroffenen Personen.
 
Die körperliche Unversehrtheit und Leben anderer Personen sind demgegenüber Rechtsgüter, deren Schutz größte Anstrengungen der staatlichen Behörden und auch damit verbundene Einschränkungen konkurrierender Grundrechte rechtfertigt.
Grundrechte Dritter auf körperliche Unversehrtheit (Gesundheit) und im Einzelfall auch auf Leben sind durch eine mögliche Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus erheblich und ggf. auch für längere Zeit gefährdet. Nach aktuellen Erkenntnissen und Auswertungen relevanter Studien seitens des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist davon auszugehen, dass ca. 20 % der diagnostizierten Personen schwere bis lebensbedrohliche Beeinträchtigungen der Gesundheit erleiden. Etwa 81 % der diagnostizierten Personen zeigen einen milden, etwa 14% einen schwereren und etwa 5 % einen kritischen Krankheitsverlauf. COVID-19 kann sich in vielfältiger Weise und nicht nur in der Lunge, sondern auch in anderen Organ-systemen manifestieren.
 
Aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes lassen sich keine zuverlässigen Aussagen zu Langzeitauswirkungen und (irreversiblen) Folgeschäden durch die Erkrankung bzw. ihre Behandlung (z. B. in Folge einer Langzeitbeatmung) treffen. Allerdings deuten Studiendaten darauf hin, dass an COVID-19 Erkrankte auch Wochen bzw. Monate nach der akuten Erkrankung noch Symptome aufweisen können.
Zudem werden der Gaststättenbetrieb, der betroffene Alkohol-Straßenverkauf sowie der Messebetrieb nicht vollständig untersagt, sondern vielmehr nur in Maßen beschränkt.
Die Maßnahmen gelten bis auf Weiteres. Während der Laufzeit der Verfügung wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt fortlaufend geprüft, ob die vom Land definierte 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern/innen weiterhin überschritten ist. Wird der Wert der 7-Tages-Inzidenz mindestens 7 Tage lang unterschritten, so wird die Verfügung durch das Landratsamt aufgehoben.
Die Androhung unmittelbaren Zwangs nach Ziffer 5 dieser Verfügung ist zur Durchsetzung der Ziele der Verfügung geboten und notwendig. Ein milderes, gleich geeignetes Mittel ist nicht ersichtlich. Insbesondere ist ein Zwangsgeld nicht gleich geeignet, da eine unmittelbare Durchsetzung der Verfügung mit unmittelbaren Zwang zur Erreichung der infektionsschützenden Ziele erforderlich ist. Ein Zwangsgeld ist hier nicht ausreichend effektiv genug.
 
Diese Allgemeinverfügung wird am 23.10.2020 durch öffentliche Bekanntgabe bekanntgemacht. Sie tritt am 24.10.2020 in Kraft (§ 41 Abs. 4 S. 4 LVwVfG).
 
Offenburg, den 23.10.2020
Landratsamt Ortenaukreis
 
Dr. Nikolas Stoermer
Erster Landesbeamter

Grube Wenzel | Keine Führungsanfragen mehr möglich (19. Oktober 2020)

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung hinsichtlich des Coronavirus und zum Schutz unserer Gäste sowie unserer Mitarbeiter sind Führungsanfragen leider nicht mehr möglich.
Bereits gebuchte Führungen finden noch statt. Selbstverständlich informieren wir alle Teilnehmer persönlich, sollten Führungen verschoben oder storniert werden.

Weitere Informationen zu der aktuellen Entwicklung finden Sie unter www.oberwolfach.de

Glück auf und bleiben Sie gesund! (Stand 19.10.2020)

Rathaus nur eingeschränkt zu erreichen (14. Oktober 2020)

Das Rathaus ist aufgrund einer zwingenden Umstellung der EDV derzeit nicht per E-Mail erreichbar. Die Gemeindeverwaltung bittet hierfür um Verständnis. Wir werden Sie unter www.oberwolfach.de informieren, sobald das Problem behoben wurde.

Corona-Infektionsgeschehen: Gemeinsame Presseerklärung der Städte Hausach, Wolfach sowie der Gemeinde Oberwolfach über die Beendigung des weitergehenden Maßnahmenpakets zur Eindämmung des Infektionsgeschehens (05. Oktober 2020)

Die einzeln weitergehenden Maßnahmen haben erfreulicherweise Wirkung gezeigt. Die Infektionszahlen in Hausach, Wolfach und Oberwolfach sind derzeit stagniert.
Nach Rücksprache der drei Kommunen mit dem Gesundheitsamt können ab Dienstag, den 06. Oktober 2020 die weitergehenden Maßnahmen beendet werden.
Ab dem 06.10.2020 sind daher auch die kommunalen Liegenschaften unter Einhaltung der allgemeinen Corona-Bestimmungen wieder für den Trainings- und Spielbetrieb der Vereine freigegeben.
Die Bürgermeister Wolfgang Hermann, Thomas Geppert und Matthias Bauernfeind danken der Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis und die sehr gute Disziplin bei der Einhaltung der Maßnahmen.
Um ein erneutes Ansteigen der Infektionszahlen zu vermeiden, bitten die Bürgermeister weiterhin auf die konsequente Einhaltung der Corona-Regeln, allen voran der sogenannten AHA-Regeln zu achten.

Gemeindeverwaltung Oberwolfach setzt aktuell die regulären Öffnungszeiten der Verwaltung aus. Termine sind bei uns noch ganz normal möglich aber (nur) noch nach vorheriger telefonischer Vereinbarung. (24. September 2020)

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt beschlossen, dass Kundenbesuche in der Gemeindeverwaltung und insbesondere dem Bürgerbüro ab sofort nur nach vorheriger individueller Terminvereinbarung möglich sein werden. Somit kann dann auch sichergestellt werden, dass der erforderliche Sachbearbeiter auch anwesend ist.
Die Bevölkerung wird um Verständnis für diese Maßnahme gebeten.

Corona-Infektionsgeschehen: Gemeinsame Pressemitteilung der Städte Hausach, Wolfach sowie der Gemeinde Oberwolfach (24. September 2020)

Die Städte Hausach, Wolfach sowie die Gemeinde Oberwolfach informieren über Corona-Infektionen in ihren Kommunen. Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises bestätigt aktuell 23 Corona-Infektionen, die ausgehend von Wolfach mit Kontakten zu Oberwolfach und Hausach ermittelt werden konnten. „Der eigentliche Ursprung der Infektionskette konnte aber noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden“, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Evelyn Bressau. „Wir gehen daher davon aus, dass über die bereits bekannten Fälle hinaus weitere, möglicherweise symptomlose Erkrankungen, in diesen Gemeinden auftraten oder noch auftreten werden“, so Bressau. Zusammen mit den betroffenen Gemeinden hat das Gesundheitsamt mögliche Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten empfohlen und diskutiert. Daraufhin haben sich Hausach, Wolfach und Oberwolfach entsprechend ihrer Zuständigkeit nach dem Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung des Infektionsgeschehens auf ein Maßnahmenpaket verständigt.

Dabei wurde der Fokus zunächst auf eine erneute Sensibilisierung der Einwohner und örtlichen Akteure auf die konsequente Einhaltung der geltenden Corona-Regeln, allen voran der sogenannten „AHA-Regel“ (Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske tragen) gelegt. „In der jetzigen Situation ist es am hilfreichsten, wenn die Einwohner, Vereine sowie die weltlichen als auch kirchlichen Institutionen ihre Kontakte, Veranstaltungen, Versammlungen, Feiern usw. weitestgehend reduzieren“, erklären die Bürgermeister Wolfgang Hermann, Thomas Geppert und Matthias Bauernfeind.Hierbei sollte allerdings nicht nur der Maßstab der geltenden Corona-Verordnungen angesetzt werden. Vielmehr sollte für einen angemessenen Zeitraum alles nicht dringend bzw. zwingend Notwendige zurückgestellt werden„Wir appellieren eindringlich an Sie alle, dies zu beherzigen, um nach aller Möglichkeit ein weiteres Fortschreiten der Infektionen und damit auch weitergehende einschränkende Maßnahmen zu verhindern“, so die Rathausoberhäupter. Eine sogenannte „Allgemeinverfügung“, wie sie beispielsweise zuletzt die Stadt München erlassen hat, wäre ein solches weitergehendes Mittel. Momentan seien aber noch keine, über die Corona-Verordnungen hinausgehenden, rechtlichen Maßnahmen vorgesehen. So sei etwa keine generelle Maskenpflicht im Freien (z. B. auf dem Wochenmarkt) vorgesehen - es sei denn, der Abstand von 1,5 Metern kann nicht eingehalten werden. Es soll derzeit auch keine über die bestehenden Hygiene- und Betriebsregelungen hinausgehenden Einschränkungen für die örtlichen Schulen und Kindertageseinrichtungen geben. Dessen ungeachtet sei es jedoch erforderlich, für begrenzte Zeit einzelne weitergehende Maßnahmen wie folgt zu treffen:Der Trainings- und Spielbetrieb von Sportvereinen sowie der Probenbetrieb und Konzerte von Musik- und Gesangsvereinen, Kapellen, Musikschulen u. ä., auch für den Einzelunterricht, muss aufgrund des besonderen Infektionsrisikos eingestellt werden; hierzu werden die kommunalen Liegenschaften (Sportplätze, Sporthallen, Festhallen, Schul- und sonstige Gebäuden) für jegliche außerschulischen Aktivitäten gesperrt.

- Trauungen und Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Familienkreis stattfinden.

- In Gastronomie und Einzelhandel erfolgt durch die Kommunen nochmals eine Kontrolle und gegebenenfalls Nachjustierung der Hygienekonzepte.

- Die Kirchen werden gebeten, auf das Singen in den Gottesdiensten zu verzichten und die Hygienekonzepte strikt einzuhalten.

- Die Sprechzeiten in den Rathäusern werden von den Kommunen individuell geregelt, die Einwohner sollten sich dahingehend über die jeweiligen Internetseiten informieren.

- an die Gastronomie wird der Appell gerichtet, die ab dem 1. Oktober 2020 nach der neuen Corona-Verordnung verschärfte Maskenpflicht für Besucher von Gaststätten, Restaurants, Bars etc., sofern sie sich nicht an ihrem Platz befinden, schon ab sofort umzusetzen.

Diese Maßnahmen gelten zunächst bis zum 6. Oktober 2020. Davor erfolgt eine weitere Abstimmung zwischen Gesundheitsamt und den Kommunen unter Berücksichtigung der dann bestehenden Infektionslage.

„Uns sind die damit einhergehenden Beeinträchtigungen sehr wohl bewusst. Leider zwingen uns aber die aktuellen Entwicklungen dazu, diese aufzuerlegen. Wir hoffen auf Verständnis unserer Bürgerinnen und Bürger und sind zuversichtlich, dass es uns mit ihrer Unterstützung gelingen wird, die prekäre Situation gut zu überstehen“, erklären Hermann, Geppert und Matthias Bauernfeind.

Bürgerbüro geschlossen (17. September 2020)

Das Einwohnermeldeamt und das Sozialamt/Ordnungsamt bleiben bis voraussichtlich Mittwoch, 23.9., geschlossen. Wir bitten die Bevölkerung hier um Verständnis.

Lennert Krompholz beginnt seine Ausbildung im Rathaus (14. September 2020)

Am 01.09.2020 begann Lennert Krompholz aus Gengenbach seine Ausbildung im Rahmen des dualen Studiums Bachelor of Arts - Public Management im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst als Verwaltungspraktikant bei der Gemeinde Oberwolfach. Im Anschluss an sein sechsmonatiges Einführungspraktikum wird der 19-jährige sein Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl aufnehmen.
Bürgermeister Matthias Bauernfeind wünscht ihm einen guten Start, viel Erfolg in der Ausbildungszeit und Freude bei der zukünftigen Arbeit.

Ourania Diakogianni beginnt ihre Ausbildung im Rathaus (09. September 2020)

Ihre erste Arbeitswoche hat Frau Diakogianni bereits hinter sich. Die 27-Jährige begann am 01.09.2020 eine dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Oberwolfacher Verwaltung. Im Rahmen der Ausbildung wird die Wolfacherin alle Fachbereiche durchlaufen und lernt dabei die Gesetze und Rechtsgrundlagen sicher anzuwenden und verwaltungsrechtliche Entscheidungen vorzubereiten, Ansprechpartnerin für BürgerInnen und Unternehmen zu sein sowie alle wichtigen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben unserer kommunalen Verwaltung kennen.
Bürgermeister Matthias Bauernfeind wünscht ihr einen guten Start, viel Erfolg in der Ausbildungszeit und Freude bei der zukünftigen Arbeit.

Sanierung Erdenbrücke (20. August 2020)

In der Zeit vom 24.08. – 13.11.2020 ist die Erdenbrücke aufgrund von Sanierungsarbeiten voll gesperrt.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wasser wird abgestellt (20. August 2020)

In der Nacht vom 25.08. auf den 26.08.2020 wird das Wasser im Ortsteil Kirche zwischen 1 Uhr und 4 Uhr abgestellt. Am 26.08.2020 kann es im Rohrnetz der Wasserversorgung zu Druckschwankungen kommen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Heute wurde der Ortenauer Sagenrundweg "Benau" in Oberwolfach der Öffentlichkeit vorgestellt. (19. August 2020)

Das Landratsamt Ortenaukreis eröffnet zum Start der Sommerferien die ersten Themenrundwanderwege, die zu Schauplätzen überlieferter Sagen und Mythen der Ortenau führen. Die Sagen und Mythenwanderwege sind ein Projekt der Tourismusabteilung des Ortenaukreises und wurde in Kooperation mit den Kommunen sowie mit der Förderung des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord durchgeführt. Die neuen Themenrundwanderwege ergänzen bereits bestehende Wanderwege und führen zu den mutmaßlichen Schauplätzen ortsbekannter Sagen und Mythen. An jedem Sagenschauplatz verraten Tafeln in Form eines Gespenstes, welche Geschichte sich hier zugetragen haben soll. Auch um Oberwolfach ranken sich eine Vielzahl von Sagen und Mythen, so auch jene von der Bergstadt Benau auf dem Schwarzenbruch. Der 14,5 km lange Rundwanderweg bietet drei Sagenschauplätze (an der alten Schule, Dohlenbacherhof und Schornhof), an denen sich die Wanderer von der Sage verzaubern lassen können. Der Ausgangspunkt (Starttafel) ist beim Rathaus im Ortsteil Walke. Die Zwischenwegbeschilderung wurde durch Albert Schrempp, Wegewart des Schwarzwaldvereins Oberwolfach, aufgehängt. In der ersten Umsetzungsphase wurden 14 Sagenrundwege fertiggestellt und beschildert. Die Realisierung der weiteren 19 Strecken folgt bis zum Jahresende, so dass alle Strecken gemeinsam im Frühjahr 2021 offiziell eröffnet werden können. Die Wege besitzen unterschiedliche Höhenprofile, Streckenlängen und Schwierigkeitsgrade. Sie eignen sich für Jung und Alt, Groß und Klein, für „Gelegenheits-Wanderer“ und auch für erfahrene Wanderer. Nach der Fertigstellung aller Strecken im Frühjahr, wird es eine Broschüre geben, welche über alle Streckenverläufe der Sagenrundwege informiert. Bis dahin sind die realisierten Rundwege im Internet auf der Wanderplattform „Outdooractive“ (www.outdooractive.com) unter dem Suchbegriff „Ortenauer Sagenrundwege“ abrufbar.
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Sandra Boser MdL zu Besuch in Oberwolfach (28. Juli 2020)

Am Montag, den 27.7. besuchte Frau Sandra Boser MdL die Gemeinde Oberwolfach. Bürgermeister Matthias Bauernfeind informierte die Abgeordnete über die aktuellen Projekte der Gemeinde Oberwolfach. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Lückenschluss des Wolftal-Erlebnis-Radweges. Sandra Boser und Bürgermeister Matthias Bauernfeind haben schon in zahlreichen Gesprächen mit dem Verkehrsministerium und dem Regierungspräsidium Freiburg versucht eine, für die Gemeinde Oberwolfach finanzierbare Möglichkeit, zum Schluss der letzten Lücke auf der Gemarkung der Gemeinde Oberwolfach zu finden. Hier soll nun zeitnah ein Gesprächstermin mit der Regierungspräsidentin gefunden werden. Die weitere Themen waren der Tourismus, die Corona-Hilfen des Bundes- und des Landes, die Offenhaltung der Landschaft, die Integration von Flüchtlingen. Sandra Boser lobte die innovativen Ideen und Projekte der Gemeinde.

Betontürme im Windpark Hohenlochen fertig gestellt. Anlieferung der Großkomponenten starten Anfang August. (27. Juli 2020)

Mitte Juli wurden die vier Betontürme im Windpark Hohenlochen fertig gestellt. Die Türme, inklusive Inneneinbauten wie z.B. Leitern, sind somit bereit für den nächsten Bauabschnitt, so badenova-Wärmeplus.
Die Vorbereitung auf die nun bevorstehende, spannende Projektphase laufen auf Hochtouren. Anfang August beginnt die Anlieferung der ersten Großkomponenten auf die Lagerflächen in Zell am Harmersbach und in Fischerbach. In Zusammenarbeit mit den Transportunternehmen und den Gemeinden wurde das Logistikkonzept optimiert. Die Rotorblätter und das längste Stahlturmsegment mit einer Länge von ca. 30 m werden über Zell am Harmersbach angeliefert. Der Montagekran, das Maschinenhaus und die zwei kleineren Stahlturmsegmente gelangen über Fischerbach in den Windpark.
Die Anlieferungen der Bauteile erfolgen über die Autobahn A5 von Offenburg, informiert badenova Wärmeplus. Alle Sondertransporte bis zu den Lagerflächen erfolgen nachts. Für die Anlieferung der Schwertransporte ist es notwendig, die Landesstraße L94 temporär einseitig zu sperren. Hier wird von Ende Juli bis Oktober eine mobile Ampelschaltung installiert. Ein Umleitungskonzept für Radfahrer wurde zusammen mit der Stadt Zell, der Polizei und dem Landratsamt erarbeitet. Um die Großkomponenten in den Windpark zu überführen, kommt ein Spezialfahrzeug, ein sog. ‚Selbstfahrer‘, zum Einsatz. Diese fahrbare Plattform mit mehreren Achsen und eigenem Antrieb ermöglicht das Befördern der schweren und sperrigen Anlagenteile. Der Selbstfahrer wird mittels Fernbedienung vom Fahrzeugführer navigiert, der unmittelbar neben dem Fahrzeug läuft. Dabei ist der Transport durch mehrere Begleitfahrzeuge abgesichert. In schwierigen Passagen kann der Fahrzeugführer das Rotorblatt drehen und anheben. Um die lange Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 7 km/h zu meistern, wird der Selbstfahrer die Hauptstraße in Zell schon vor dem Berufsverkehr durchfahren haben. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit, kann pro Tag immer nur eine Komponente in den Windpark befördert werden. Insgesamt werden nur 16 Komponenten über Zell gefahren. Dies geschieht, damit die in der Nähe wohnenden Bürger möglichst wenig im Alltag beeinträchtigt werden, so Wärmeplus.
Die restlichen, kleineren acht Stahlturmsegmente (ca. 18 und 22 m) erreichen den Windpark ebenfalls mit einem Selbstfahrer über die Route Fischerbach. Außerdem werden der Großkran für den Zusammenbau der Windkraftanlage, sowie das Maschinenhaus und der Generator diese Route nehmen. Bis auf wenige Ausnahmen werden die Komponenten in Fischerbach zwischengelagert, um sie auf schwarzwaldtaugliche Fahrzeuge umzuladen. Diese ca. drei Dutzend Schwertransporte für Kran und Komponenten kommen, wie bereits die Betonturmsegmente, auf sog. Semi-Tiefladern, die aufgrund ihrer Fahrzeughöhe und Achsverteilung gut durch das bergige Gelände kommen und ein deutlich schnelleres Vorankommen als die Spezialfahrzeuge ermöglichen. Alle weiteren Teile des Krans, wie beispielsweise Gittermastsegmente oder Ballast, als auch Materialcontainer sind auf Standard-LKW auf der Strecke anzutreffen.
In Abhängigkeit vom Wetter und Baufortschritt wird die Anlieferung der Komponenten auf beide Lagerflächen in den kommenden zwei bis drei Monaten von Statten gehen. Der Montagekran, der in den letzten Monaten in der Region bereits Anlagen montiert hat, wird sich nach erfolgter Errichtung von Windenergieanlage zu Windenergieanlage bewegen. Für die eigentlichen Inbetriebnahmearbeiten wird der Großkran nicht mehr benötigt und er zieht weiter zur nächsten Großbaustelle.
Die Montage der Windenergieanlage ist vom Hersteller Enercon weiterhin für September und Oktober angekündigt, so dass die Inbetriebnahme bis Ende des Jahres erfolgt. Die Übergabestation auf dem nördlichen Kinzigufer steht schon bereit für die Inbetriebnahme der Windenergieanlagen.

Kanalsanierungsarbeiten im Ortsteil Kirche (27. Juli 2020)

Ab Montag, 27.07.2020, wird die Firma Koßmann aus Kappel Grafenhausen in den Bereichen Friedensstraße, Sonnenmatte, Birkenweg im Auftrag der Gemeinde Kanalsanierungsarbeiten
Durchführen. Im Zuge dieser Arbeiten kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.  

Beflaggung zum Jahrestag des 20. Juli 1944 (20. Juli 2020)

Deutschlandweit wird heute an das gescheiterte Hitlerattentat und den Widerstand vom 20. Juli 1944 erinnert. An diesem Tag zündete Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Bombe im "Führerhauptquartier".
Die Geschehnisse zählen als größte Auflehnung gegen das Nationalsozialistische Regime. Das Attentat schlug aber durch mehrere unglückliche Umstände fehl, so dass die Anhänger des Regimes schnell wieder die Führungspositionen einnehmen konnten. In Folge des Fehlschlages wurden Stauffenberg sowie zahlreiche Akteure des Widerstandes standrechtlich hingerichtet. Aus diesem Grund werden bundesweit die öffentlichen Gebäude beflaggt, so wie auch das Oberwolfacher Rathaus.

Infoversammlung zur Nahwärmeversorgung Ortsmitte (17. Juli 2020)

Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Nahwärmeversorgung durch den Bau einer Verbindungsleitung zwischen der Wolftalsporthalle und dem Museum für Mineralien und Mathematik werden in der kommenden Woche vergeben. Mit den Bauarbeiten soll Ende August begonnen werden.

Wir würden Sie gerne über Details zur vorgesehenen Baumaßnahme und zum Nahwärmeprojekt informieren und laden Sie hierzu auf

Donnerstag, 23.07.2020 um 19.30 Uhr

in die Oberwolfacher Festhalle, Wolftalstraße 16, ein.

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