Impressionen aus Oberwolfach

Gemeinde aktuell

MdB Siegfried Kauder besuchte am 10.7.2009 Oberwolfach


Der Wahlkreisabgeordnete Siegfried Kauder stattete Oberwolfach am 10.7.2009 einen Besuch ab. Bürgermeister Nowak und die Damen und Herren Gemeinderäte begrüßten ihn auf dem Festhallenplatz.
Bei einem Rundgang im Ortsteil Kirche besuchte man das im Aufbau begriffene "M 2 Erlebniswelt Mineralien und Mathematik" im Hofbauernhaus. Siegfried Kauder zeigte sich beeindruckt vom Konzept und Baufortschritt.

Danach widmete sich der Bundestagsabgeordnete dem Pflegeheim
St. Luitgard. Pflegedienstleiterin Monika Bächle erläuterte die Strukturdaten des Hauses, das in der Region sehr hohes Ansehen genieße und sich einer großen Nachfrage erfreuen kann. Beim Rundgang im Hause sowie im Sinnesgarten zeigte sich Herr Kauder angetan von der angenehmen Atmosphäre und dem ansprechenden Ambiente. Der Gast aus der Berliner Politik begrüßte die Planung der Gemeinde, den Speisesaal zu vergrößern, um für Bewohner, deren Angehörige, der Mitarbeiterschaft und Gästen ein bedarfsgerechteres Platzangebot zu schaffen.

Im Gelbachtal informierte sich Herr Kauder über die Schwierigkeiten und Kosten der Schlachtstätten am Beispiel des Betriebes von Johannes Sum und dem Erhalt der Hofmühle des Heitzmannshofes, wo ein Zuschuss der Denkmalstiftung noch nicht bewilligt worden ist.

Bürgermeister Nowak machte seinem Ärger über die sehr langwierige Bearbeitung des BZV Nachtragsprogramms Luft. Er könne nicht verstehen, wie man z. B. beim Ausbau und Sanierung bestehender Straßen Naturschutzprobleme habe.

Bei der abschließenden Diskussion im Hotel Hirschen wurde eine breite Palette von Fragen und Problemen erörtert, angefangen von Steuer- und Gebührenbelastungen des Mittelstandes, vor allem für die Gastronomie, über den schon bestehenden Ärztemangel auf dem Land und in den Kliniken, bis zur Existenzbedrohung der Milchbauern und dem Ausbau der Infrastruktur wie die L 96 und die Radwegverbindung durchs Wolftal. MdB Kauder äußerte sich klar zu den angeschnittenen Problemen und sagte zu, dort helfend zu unterstützen, wo ihm dies möglich sei. Er bedankte sich bei der Gemeinde für das sehr interessante Besuchsprogramm.